Logo dr. sonje webconsult GmbH

Home
Beratungsleistungen
Referenzen
Presse und Service
     Archiv
     Newsletter
     Studien
     Service
     Pressestimmen
Wir über uns
Kontakt
Sitemap
Impressum
Suche


Pressemitteilung

10.10.2006



Podcasting, eine Technik, die neue Maßstäbe im Internet setzt!



„Weblogs“, „RSS-Newsfeeds“ oder „Podcasting“ sind technische Innovationen, die inzwischen nicht nur in den USA zum guten Ton gehören, sondern auch in Deutschland von einer ganzen Reihe von Unternehmen eingesetzt werden. Unter­nehmen wie Bayer, die BMW Group, Deutsche Telekom, Siemens oder ThyssenKrupp bieten ihren Internet-Nutzern inzwischen entsprechende Service­dienste an, um interessante Zielgruppen gezielt anzusprechen und ihr Image als Innovations-Pioniere zu festigen. Der Anwendungsbereich, in dem diese neuen Techniken eingesetzt werden ist sehr umfassend. Er reicht von gezielten Informationsdiensten für Analysten, Investoren oder Journalisten mittels eines IR/PR-RSS-Newsfeeds, über serviceorientierte Dienste mittels Audio-Podcasts für (junge) Bewerber bis hin zu aufwändigen Video-Podcasts in denen ausgewählte Innovationsleistungen eines Unternehmens präsentiert werden.

 

Allerdings stellen diese neuen Techniken die Anbieter vor neuartige Probleme bei der Konzeption, Umsetzung und dem Betrieb. Hierzu einige Hintergrundinformationen:

 

 

 

Vom Randthema zum Themenschwerpunkt

Das Thema Podcasting hat sich innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums von einem Randthema zu einem Themenschwerpunkt der Internet-Community entwickelt.

 

 

 

Podcasting ist nicht gleich Podcasting!

Hinter dem Begriff Podcasting verbergen sich streng genommen sehr unterschiedliche technische Serviceleistungen. Ursprünglich bezeichnet der Begriff die Veröffentlichung und Verbreitung von (zunächst rein privaten) Hörbeiträgen im MP3-Format. Interessenten können sich Hörbeiträge zu den unterschiedlichsten Themen aus dem globalen Netz entweder auf ihr portables Endgerät (z.B. iPod) oder auf ihren Computer herunterladen und unabhängig (also zeitversetzt) vom Erstellungs- bzw. Veröffentlichungsdatum anhören.

 

Inzwischen werden neben den reinen Hörbeiträgen auch Textbeiträge (RSS-Newsfeeds) oder auch Videodateien angeboten. Zunehmend gibt es auch Mischformen, bei denen etwa Hör- und Videobeiträge mit Manuskripten ergänzt werden.

 

 

 

Podcasting weltweit auf dem Vormarsch

Laut einer US-amerikanischen Studie der “Bridge Ratings & Research“ ist die Zahl der Podcast-Nutzer in den USA von 820.000 im Jahr 2004 auf knapp 5 Millionen im Jahr 2005 angestiegen. Man geht davon aus, dass bis zum Jahre 2010 die Zahl der Hörer (je nach Szenario) auf 44 bis 72 Millionen ansteigen wird.

 

Aber auch in Deutschland steigt die Zahl der Podcast-Nutzer an. Bezogen auf das deutschsprachige Podcast-Portal (http://www.podcast.de/) ist die Zahl der gemeldeten Podcasts von 800 (Stand Dezember 2005) auf 1.400 (Stand März 2006) angestiegen.

 

 

 

Welche Vorteile hat das Podcasting für Unternehmen?

Die Tatsache, dass sich das Thema Podcasting so schnell und umfassend entwickelt hat, wirft die Frage auf, welche Vorteile dies für Unternehmen im Einzelnen tatsächlich hat.

 

Hierzu gibt es zwei grundlegende Antworten. Der wichtigste Vorteil besteht darin, dass Unternehmen mit selbst produzierten Beiträgen interessante Zielgruppen direkt und unmittelbar informieren können. Unter Umgehung von Presse, Rundfunk und Fernsehen können Unternehmensinformationen einer prinzipiell interessierten Zielgruppe zeitnah vermittelt werden. Da sich Podcast-Nutzer im Allgemeinen sehr umfassend informieren und unterschiedliche Informations- und Kommunikationstechniken nutzen, bietet ein Unternehmens-Podcasting zumindest  die Chance, ergänzende Informationen bei Internet-Nutzern zu platzieren.

 

Der zweite Vorteil liegt in der Qualität der Unternehmensbotschaft. Kognitionspsychologische Untersuchungen belegen immer wieder, dass Informationen, die mehrere Sinne ansprechen, eine weitaus höhere Chance haben beachtet und nicht vergessen zu werden, als reine Textinformationen. Insofern stellt vor allem die Mischform von Text- und Rede- bzw. Sehbeiträgen eine interessante Möglichkeit dar, Informationsbarrieren zu durchbrechen.

 

Schließlich gibt es einen dritten wichtigen Grund Podcasting anzubieten. Zumindest zum gegenwärtigen Zeitpunkt haben Unternehmen, die jetzt entsprechende Internet-Serviceleistungen anbieten, die Chance, ihr Image als ein innovatives, offenes und umfassend informierendes Unternehmen zu festigen bzw. sich neu zu positionieren.

 

 

 

Typischer Nutzer in Deutschland: „technische Elite“

Laut einer nicht-repräsentativen Studie (www.podcastumfrage.de) vom November 2005 ist der typische deutsche Podcast-Nutzer männlich (ca. 89%) und im Schnitt 29,5 Jahre alt. Über die Hälfte der Befragungsteilnehmer (56%) verfügt über einen Hochschulabschluss, zwei Drittel sind berufstätig, ein Drittel befindet sich noch in der Ausbildung. Im Mittel werden 8 Podcasts abonniert und 3,61 Stunden gehört. Am häufigsten werden die Podcasts auf dem Weg zur Arbeit (50%) oder im Auto (25%) gehört. Sie dienen vorrangig der Unterhaltung (93%), der Information (75%) und der Weiterbildung.

 

Diese Persönlichkeitseigenschaften (jung, technik-affin, hochselek­tive Mediennutzer) sprechen dafür, dass es sich bei Podcast-Nutzern um sogenannte "Innovatoren" handelt. Eine zwar zahlenmäßig relativ kleine Personengruppe, jedoch eine, die durch ihren meinungs- und einstellungsprägenden Einfluss andere, breitere Nutzerschichten mitziehen kann. Insbesondere dies macht es für Unternehmen interessant, Podcasting-Angebote anzubieten. Einerseits bekommt man hierdurch einen direkten Kontakt zu diesen „High Potentials“ und kann sich bei ihnen und ihrem kommunikativem Umfeld als innovativer Anbieter oder Arbeitgeber profilieren, andererseits prägt man so deren Einstellung und Nutzungsverhalten und setzt so selbst Standards.

 

 

 

News-Sites setzen derzeit Benchmarks

Zahlreiche deutsche und internationale Anbieter haben darauf ungewöhnlich schnell reagiert und Podcasting als neue Möglichkeit der (Unternehmens-)Kommunikation für sich entdeckt. Bei News-Sites, wie „Wiwo.de“, „FTD.de“ oder „Spiegel Online“ oder Focus.msn.de gehört es inzwischen zum guten Ton, entsprechende Dienstleistungen anzubieten.

 

Bedingt durch den hohen Innovationsgrad und die Diffusionsgeschwindigkeit, mit der sich die Technik derzeit durchsetzt, beginnen sich die entsprechenden technischen und inhaltlichen Standards erst allmählich zu entwickeln. Deutlich wird dies vor allem, wenn man sich die Anwendungen im einzelnen anschaut. News-Sites, wie die „Wirtschaftswoche.de“, „Financal Times Deutschland“ oder „Spiegel Online“ gehören derzeit zu den Anbietern, die hier mit ihren innovativen Angeboten die kommunikativen Maßstäbe von morgen setzen und so die Erwartungshaltung und das Nutzerverhalten von Usern maßgeblich prägen. Beispiele hierfür sind der RSS-Newsfeed von „Financial Times Deutschland“, bei dem Abonnenten zweimal täglich über die wichtigsten Ereignisse mittels MP3-Audio-Dateien in englischer und deutscher Sprache informiert werden; „Spiegel Online“ mit einem sehr umfassenden und thematisch ausdifferenzierten Inhaltsangebot oder der „FOCUS-Online-Blogger“, bei dem bei jedem neuen Blog-Eintrag automatisch eine RSS-Datei erzeugt wird. Man erfährt so umgehend, ob ein spezieller Redakteur einen neuen Beitrag zu einem bestimmten Thema verfasst hat, ohne dass man als Nutzer selbst bei den jeweiligen Seiten vorbeisurfen muss.

 

 

 

Zahlreiche DAX-Unternehmen nutzen Profilierungsmöglichkeiten

Die Siemens AG bietet unter dem Thema Podcasting neben dem klassischen Abonnement von MP3-Audio-Dateien auch Dateien zum sofort hören am Computer an. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dabei beim Thema „Innovation“ und „Karriere“. Der Münchner Konzern bietet interessierten Internet-Nutzern bereits auf der Startseite ein breites Spektrum an Themen an, das von „Technik für die Weltmeister“ über „Der virtuelle Flughafen“ bis hin zur „Online-Bewerbung“ reicht. Die Bayer AG bietet dagegen wie im übrigen auch die BMW Group oder ThyssenKrupp entsprechende RSS-Newsfeeds vor allem im Investor Relations Bereich an. Egal für welches Informationsangebot man sich als Informations-Anbieter im Einzelnen auch entscheidet, klar ist, dass das Meinungsbild von Pionier-Nutzern jetzt geprägt wird.

 

 

 

Achtung: Unternehmensangebote werden am Standard der News-Sites gemessen!

Bei der Entscheidung für oder gegen Podcasting sollte man jedoch beachten, dass das jeweilige unternehmensinterne Angebot immer an den globalen Standards gemessen wird. Da News-Sites derzeit Maßstäbe setzen, wird ein unternehmensinternes Angebot genau an diesen auch gemessen. Bei der Konzeption von entsprechenden Serviceleistungen sollte man daher sehr genau prüfen, ob man die hohen qualitativen Ansprüche in Bezug auf Neuigkeitswert, Aktualität und Gebrauchstauglichkeit auch innerbetrieblich erfüllen kann.

 

 

 

Gebrauchstauglichkeit von entscheidender Bedeutung

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass es sich bei Podcasting um eine innovative Technik handelt, spielen Fragen nach der Einfachheit der Handhabung, der Gebrauchstauglichkeit und die leichte Zugänglichkeit zu inhaltlichen Informationsdiensten eine entscheidende Rolle. Komplizierte Benutzerführung, gespickt mit englischen Fachtermini oder unklaren Inhaltsangaben, ist eine Gewähr dafür, dass selbst internet-affine Nutzer abgeschreckt oder im schlimmsten Fall verärgert werden.

 

 

 

Differenzierte Analyse unumgänglich

Aufgrund der breiten Angebotspalette unterschiedlichster Serviceleistungen, wie RSS-Newsfeeds, Audio- oder Videofeeds ist eine angemessene Analyse der Gebrauchstauglichkeit nur dann möglich, wenn sie auf einer differenzierten Analyse beruht. Im aktuellen Webtest Standard Version 5.4 werden entsprechende Serviceleistungen, allein in diesem Servicebereich, mit über 50 Merkmalen analysiert. Dies stellt sicher, dass entsprechende Serviceangebote funktional-optimal in das bestehende Informations- und Kommunikationsangebot eines Unternehmens integriert werden können.

 

 

 

Webtest Standard Version 5.4 setzt Maßstäbe bezüglich Messgenauigkeit

 

Mit der Überarbeitung des Webtest Standard, Version 5.4, haben wir unser Beratungsverfahren gezielt auch auf diese innovativen Möglichkeiten der Online-Kommunikation abgestimmt. Im Mittelpunkt der Überarbeitung des aktuellsten Webtest stand daher vor allem das Thema "Podcasting".

 

Unternehmen, die derartige Serviceleistungen bereits anbieten, bieten wir eine entsprechende Begutachtung als Mittel der Qualitätssicherung an. Unternehmen, die eine Implementierung derzeit noch erwägen, können den Webtest zur Marktsondierung bzw. als Grundlage für die Konzeption nutzen.

 

Losgelöst von der Frage nach der Gebrauchstauglichkeit eines Podcast-Angebotes, werden im aktuellen Webtest zahlreiche andere Gestaltungsmerkmale und Serviceleistungen analysiert. Im Einzelnen:

 

Die Konzeption und Gestaltung von:

§   Texten

§   Tabellen

§   Listen

§   Bildern und Grafiken

 

Die Umsetzung und der Einsatz von:

§   Navigationstechniken

§   Pop-Ups

§   Video- und Audiodateien

§   Animationen und Simulationen

§   Newslettern

§   Kontaktformularen

§   Rechtlichen Anforderungen

 

Der Webtest Standard Version 5.4 beinhaltet über 430 Merkmale bzw. Testkriterien. Die hohe Zahl an Testkriterien erlaubt es, den Inhalt von Web-Angeboten so präzise wie bei keinem anderen Messverfahren zu beschreiben. Der Webtest Standard Version 5.4 setzt damit Maßstäbe in Bezug auf die Messgenauigkeit von Reviews an sich. Kein anderes Verfahren kann Web-Angebote so präzise und angemessen beschreiben wie der Webtest Standard Version 5.4.

 

 

Im Schnitt ca. 8000 Messpunkte pro Site

Die Präzision und Messgenauigkeit, mit der Internet-Angebote mit dem Webtest Standard Version 5.4 analysiert werden können, lässt sich an einem einfachen Rechenbeispiel verdeutlichen. Im Schnitt werden von den 430 theoretisch möglichen Merkmalen, die an eine Seite angelegt werden können, etwa 60% d.h. 258 Merkmale tatsächlich berücksichtigt. Da im Regelfall bei einem Webtest etwa 30 Seiten nach einer Quotenstichprobe untersucht werden, werden alle 258 Merkmale bei 30 Seiten erfasst, dies ergibt ca. 7740 „Messpunkte", die bei einer Analyse berücksichtigt werden. Ferner gilt es zu beachten, dass die Mehrzahl der Untersuchungsmerkmale bei mehreren Indizes berücksichtigt wird. Im Durchschnitt wird jedes Merkmal 1,5 mal verwendet. Die Messpunkte müssen daher noch einmal mit dem Faktor 1,5 multipliziert werden. Somit erfolgt die Beurteilung eines Web-Angebotes anhand von 11610 standardisierten Einzelwertungen.

 

Dieses Rechenbeispiel untermauert unseren Anspruch auf höchste Messgenauigkeit und damit auf eine fundierte wissenschaftliche Bewertung von Internet-Angeboten.

 

 

Ihre Vorteile im Überblick:

Der Webtest Standard 5.4 ist ein effektives Management-Tool zur Qualitätskontrolle und -sicherung von Online-Angeboten. Neben allgemeinen Grundsätzen für die Gestaltung von funktional-optimalen Web-Auftritten werden im Test auch die Besonderheiten der jeweiligen Marken-Kommunikation berücksichtigt.

 

Mit dem Webtest Standard 5.4 können Benchmark-Analysen erstellt werden, die eine systematische, auf klaren Qualitätskriterien beruhende, und auf internationale Standards ausgerichtete Entwicklung von Web-Angeboten ermöglichen.

 


Der Webtest bietet folgende Informationen:

· Präzise und neutrale Wettbewerbsanalyse ohne "Betriebsblindheit"

· Detaillierte Stärken-Schwächen-Analyse im Umfeld der Mitbewerber

· Unvoreingenommene und systematische Mängelerfassung

· Klare Analyse der eigenen Erfolgspotenziale

· Unternehmensindividuelle Portfoliobetrachtung

· Alternative Gestaltungsmöglichkeiten und Optimierungsvorschläge

· Konkrete Verbesserungsvorschläge anhand von best practices

· Optimale Entscheidungsgrundlage für strategische Positionierung

 

Alles in allem ist es uns mit dem Webtest Standard Version 5.4 gelungen, ein Verfahren zur Begutachtung von Web-Angeboten zu entwickeln, das nicht nur höchsten Qualitätsansprüchen genügt, sondern auch den State-Of-The-Art auf internationaler Ebene abbildet.



zurück


Home   Referenzen   Kontakt   Sitemap   Impressum   Datenschutz   Suche  

Letzte Änderung: 10.10.2006
Ihr Ansprechpartner

Dr. Deziderio Sonje
sonje@sonje-webconsult.de 

Service

button_drucken Den Artikel als Druckversion